Das Hundegeschirr – Ein absolutes Muss

veröffentlicht am 10. Juli 2014 in Grundlagen, Hundetraining von

Wer kennt es nicht Frauchen oder Herrchen Die gesündere Variante versuchen mit kräftigen Zug am Halsband die Kontrolle über Ihren Hund zu erlangen. Doch genau diese zu starke Druckausübung auf den Hals des Hundes kann viele gesundheitliche Risiken wie zum Beispiel Husten, Kehlkopfentzündungen, chronisches Röcheln oder aber Halswirbel- und Rückenerkrankungen für Ihren Vierbeiner haben. Die wohl bessere Alternative ist hier das Hundegeschirr, oder?

Eine Frage des guten Geschmacks?

Wohl eher nicht. Geschirre überzeugen wohl eher mit vielen Vorteilen in der Funktionalität als mit der Optik. Obwohl es auch diese mittlerweile in den unterschiedlichsten Designs gibt, sollte das der letzte Aspekt sein der den Hundebesitzer zum Kauf anregt.

Denn der größte Vorteil eines Hundegeschirrs ist natürlich die Gesundheit Ihres Kaltschnäuzers, welche hierbei im Vordergrund stehen sollte. Die Halswirbelsäule, die Halsmuskeln und der Kehlkopf des Hundes werden geschont, da auf den Hundehals kein Druck ausgeübt wird und er sich somit im Halsbereich freier bewegen kann.

Zusätzlich bietet das Hundegeschirr einen psychischen Vorteil den nicht nur das der Hals ein empfindlicher Körperteil des Vierbeiners ist, dient er auch der Kommunikation und somit dem natürlichen Sozialverhalten des Hundes. auch im Straßenverkehr kann ein Hundegeschirr mehr Sicherheit als ein Halsband bieten. Der Hund kann sich nicht einfach herauswinden und durch den langen Rückensteg hat der Besitzer eine größere Fläche um ihn sicherer und gut festzuhalten.

Nur ein gut sitzendes Geschirr ist ein Gutes GeschirrDas Hundegeschirr ist der Gewinner

Das Verletzungsrisiko beim spazieren gehen ist somit sehr gering, wenn es richtig sitzt. Aus diesem Grund sollten folgende Punkte unbedingt beim Kauf beachtet werden.

  • Zunächst einmal sollte es aus weichen und anpassungsfähigen Material bestehen, um den Hund nicht einzuengen.
  • Darüber hinaus sollte es waschbar und schnell trocknend sein.
  • Damit das Geschirr nicht die Haut unter den Achseln einschneidet muss es einen langen Rückensteg besitzen, der fest vernäht wurde.
  • Zwei auf dem Rücken befindliche stabile Schnallen sorgen dafür, das der Hund beim An- oder Ausziehen nicht immer die Beine heben muss.
  • Im Idealfall sollte sich an der Brust ein längenverstellbarer Schieber befinden, der es ermöglicht das Hundegeschirr dem individuellen Bauchumfang des Hundes anzupassen. Das sorgt auch dafür das der Druck sich nicht auf den Hals, sondern auf den Brustkorb des Hundes verlagert.

Wenn man sich trotzdem unsicher ist, kann man eine fachkundige Beratung in Anspruch nehmen um somit einen perfekten Sitz zu gewährleisten.

Fazit

Verantwortungsvolle Hundebesitzer sollten sich immer für ein Hundegeschirr entscheiden, welches zudem perfekt passt. Ein Halsband sollte nur dazu verwendet werden die Steuermarke oder Kontaktdaten des Besitzers daran anzubringen, für den Fall das der Hund mal entwischt. Aber niemals zum Gassi gehen benutzt werden, da die gesundheitlichen Gefahren einfach zu groß sind. Zudem können Hundefreunde das Risiko mildern indem der Hund von vorn herein an das brave Laufen an der Leine erzogen wird.


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