Schutz vor Zecken

veröffentlicht am 10. Dezember 2015 in Ratgeber von

Eine ZeckeHunde bewegen sich oft und gerne durch hohe Gräser. Hier lauert jedoch die Gefahr, von Zeckenbissen heimgesucht zu werden am meisten. Durch eine immer wärmere Durchschnittstemperatur und milde Winter steigt die Zahl der Zecken in Deutschland stark an.

Leider ist gegen die Erreger, die Zecken übertragen können, keine generelle Impfung möglich. Lediglich gegen Boriliose kann ein Impfschutz angeboten werden.

Gefährliche Erreger

Zecken (in Deutschland überwiegend der gemeine Holzbock) übertragen aber auch andere Erreger, die Deinem Hund erheblich und lebenslang schaden können. Die durch einen Biss übertragenen Bakterien können im schlimmsten Fall zu Nervenerkrankungen und Gelenkentzündungen führen.

Nach dem Biss einer infizierten Zecke tritt nach ein bis zwei Wochen hohes Fieber beim Hund auf. Dazu können Symptome wie Lahmheit, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Durchfall, Blutungen und Teilnahmslosigkeit kommen.

Für den Tierarzt ist es schwer, die Erreger ausfindig zu machen und so Ziel gerichtet zu therapieren. Einige Erreger hängen sich an die weißen Blutkörperchen, wo sie sich vermehren und damit das Immunsystem schwächen, andere wiederum betreffen die roten Blutkörperchen. Neben den genannten Erregern sind Zecken für noch mehr Krankheiten verantwortlich.

Schutz gegen Zecken

Ein Schutz für den Hund ist unerlässlich. Hierzu bietet der Markt viele Produkte, die häufig auch einen Schutz gegen Flöhe beinhalten. Medikamente, die oral eingegeben werden, Spray, Pulver oder Schampoo; außerdem erhältlich sind Halbänder und Spot-on Mittel.

Diese Chemiekeulen müssen nicht notwendiger Weise eingesetzt werden. Die Natur bietet ausreichend Stoffe, auf die du zurückgreifen kannst, ohne Nebenwirkungen zu haben. Knoblauchpulver und Bernstein sind nur zwei Beispiele. Im Gegensatz zu dem für deinen Hund eigentlich giftiges Knoblauch ist Bernstein komplett risikofrei. Es handelt sich dabei um Ketten, auf denen unbehandelter Bernsteinbruch aufgefädelt ist.

BernsteinbruchWirken kann sie als Halsband durch die ätherischen Öle, die das Naturharz absondert und die statische Aufladung, die es im Hundefell bewirkt. Zecken suchen sich mit ihrem Hall´schen Organ ihren Wirt und die Kombination aus statischer Aufladung und Duft macht Hunde für sie unattraktiv. Weiterführende Informationen gibt es hier http://aber-natuerlich.de/wissen/bernsteinkette-fuer-hunde.html .

Neben allen Produkten, die zum Teil sehr teuer sind, regelmäßig angeschafft werden müssen und wegen ihrer Beschaffenheit nicht für Wasserliebhaber geeignet sind, kann dein Hund mit Bernstein weiterhin schwimmen und du musst es nur einmal kaufen.
Entscheidend ist, dass du deinen Hund überhaupt ausreichend schützt.

Eine Erkrankung durch Zeckenbisse muss nicht immer stattfinden, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Auch wenn das Leiden nicht chronisch ist, ist das Immunsystem oft so angegriffen, dass immer wieder Schübe auftreten, in denen dein Hund unter anderem oben genannte Symptome zeigt. Und die Gefahr davor ist mit den genannten Präparaten gemindert.


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