Schwarzkümmelöl für Hunde

veröffentlicht am 6. Mai 2016 in Ratgeber von

SchwarzkümmelölSchwarzkümmelöl wird schon seit langer Zeit als Allheilmittel bei Menschen eingesetzt. Die Wirkung zeigt sich jedoch nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren wie Hunde, Katzen und Pferde. Wofür man das Schwarzkümmelöl beispielsweise bei Hunden einsetzen kann, wird im Folgend näher erläutert.

Positive Anwendungsmöglichkeiten von Schwarzkümmelöl

Die Wirkung von Schwarzkümmelöl hat sich sowohl bei dem Einsatz bei Menschen, als auch beim Einsatz von Hunden bewährt. Das Öl kann ganz einfach angewendet werden und auch die Dosierung ist leicht. Deshalb ist Schwarzkümmelöl bereits in vielen Haushalten zu finden. Weitere Informationen über Schwarzkümmelöl

Beim Hund gibt es zahlreiche Möglichkeiten, für was man das Schwarzkümmelöl einsetzen kann.
Die Wirkstoffe im Öl sorgen dafür, dass man sich einfach wohler fühlt. Auch bei Hunden ist dies der Fall.
Ebenso kann es eingesetzt werden, um verschiedene Beschwerden entweder vorzubeugen oder zu lindern. Das Schwarzkümmelöl ist dabei besser verträglich für den Hund wie beispielsweise Teebaumöl, denn es ruft keine Allergien hervor und es löst keine Atemprobleme aus.

SchwarzkümmelDie im Schwarzkümmelöl enthaltenen Prostaglandine sorgen für eine Linderung gewisser Beschwerden. Beispielsweise Allergien sind bei Hunden seltener, denn auch sie leiden teilweise an Flohbissen oder reagieren auf die verschiedenen Bestandteile ihres Futters. Wenn ein Hund an irgendeiner Allergie leidet und man herausgefunden hat woran es liegt, dann kann Schwarzkümmelöl eingesetzt werden, um das Immunsystem aufzubauen und zu stärken. Ebenso kann es die Schmerzen bei einer Verletzung oder Erkrankung lindern und Entzündungen werden gehemmt.

Es gibt jedoch noch zahlreiche andere Anwendungsgebiete bei einem Hund.

1. Bei Problemen mit der Atmung

Bei Hunden mit einer Allergie kann man entweder versuchen den gewissen Stoff zu meiden oder man versucht das Allergen zu neutralisieren. Dies ist mit Schwarzkümmelöl möglich und der Hund wird vom Juckreiz und von bestehenden Atembeschwerden befreit.

2. Bei Hunden mit Epilepsie

Es gibt immer mehr Hunde, die an Epilepsie leiden. Es gibt Medikamente, mit denen die Beschwerden gemindert werden und die die Anfälle reduzieren. Wenn man dem Hund Schwarzkümmelöl gibt, dann können die Anfälle ebenfalls deutlich reduziert werden. Am besten gibt man das Öl einfach ins Futter, da der Hund es dann darüber aufnehmen kann. Die Anfälle werden reduziert, da im Schwarzkümmelöl Thymokinon enthalten ist. Die Dosierung für einen Hund ist abhängig vom Körpergewicht. Man verabreicht pro Kilogramm Gewicht ein Milligramm Öl und dies für einige Wochen.

3. Entzündungen bei Hunden

Wenn ein Hund Rheuma oder Arthritis hat, dann kann das Öl die Schmerzen lindern oder auch Entzündungen beruhigen. Ebenso wird das Immunsystem gestärkt und dadurch kann ein Hund dann auch selber besser mit einer Entzündung fertig werden.

4. Hunde mit Verletzungen

Viele Hunde ziehen sich oft Verletzungen, die oberflächlich sind, zu. Damit die Verletzungen besser heilen, kann man direkt auf die Verletzung etwas Schwarzkümmelöl tupfen. Das Schwarzkümmelöl desinfiziert und pflegt zugleich. Auch bei einem Ekzem kann das Öl für ein schnelleres Abklingen der Beschwerden sorgen.

Zecke5. Hunde mit Parasiten wie beispielsweise Zecken

Zecken sind eine richtige Plage für Hunde. Hauptsächlich erkranken Sie an Borreliose, die von den Zecken übertragen wird. Beim Spazierengehen fängt sich ein Hund schnell zecken ein, denn diese halten sich am Hundefell fest und sie suchen sich eine Stelle zum Blutsaugen und je länger die Zecke saugt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund angesteckt wird.

Oft wird der Zeckenbiss auch gar nicht entdeckt, da sich die Zecke dann auch wieder fallen lässt und durch das Fell kann auch die Rötung der Haut nicht entdeckt werden.

Jedoch wurde im Jahr 2014 von einem Mann festgestellt, dass sein Hund, nach der Behandlung mit Schwarzkümmelöl, keine Zecken mehr hatte. Wenn man ein paar Tropfen des Öls auf das Fell gegeben hat, hatte es schon die gewünschte Wirkung.
Auch Flöhe können durch das Schwarzkümmelöl abgehalten werden. Dadurch muss man nicht auf chemische Mittel zurückgreifen, um den Hund vor Zecken oder Flöhen zu schützen.

Fellpflege6. Fellpflege beim Hund

Auch für die Fellpflege beim Hund kann das Schwarzkümmelöl sehr gut angewandt werden. Man muss dafür nur ein paar wenige Tropfen des Öls auf die Hundebürste geben und den Hund damit bürsten. Danach ist das Fell wieder glänzend, seidig und richtig weich. Wenn man dem Hund das Öl dann noch ins Futter gibt, dann wird die Wirkung auf das Fell noch zusätzlich verstärkt.

Wie muss das Schwarzkümmelöl richtig dosiert werden?

Die Dosierung ist sehr einfach, da man pro Kilogramm Körpergewicht ein Milligramm Öl verabreicht. Wenn man wissen möchte, wie viele Tropfen man für diese Menge seines Hundes benötigt, dann muss man es am besten einmal ausmessen. Am einfachsten werden die Tropfen dann ins Futter gegeben und somit kann der Hund das Schwarzkümmelöl ganz bequem beim Fressen mit aufnehmen oder besteht auch die Möglichkeit es über ein Leckerli zu verabreichen.

Jeder kann es so handhaben, wie es beim jeweiligen Hund am besten klappt. Die äußere Anwendung erfolgt noch einfacher über eine Bürste, mit der das Öl ins Fell gekämmt wird.


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