Hundesportarten

Hundesportarten

 

Um die Bindung zwischen Mensch und Hund zu stärken, bietet sich Hundesport an. Verschiedene Sportarten fördern und fordern sowohl Geist als auch Körper vom Vierbeiner und seinem jeweiligen Trainingspartner. Ein ausgeglichener, entlasteter und entspannter Hund ist meist die Folge. Speziell Jagdhunde profitieren von einer aktiven Freizeitgestaltung durch Hundesport jeglicher Art, wobei auch die richtige Ernährung eine wichtige Rolle spielt.

Eine ausgewogene Kost bietet die passende Menge an Energie, um im Trainingsalltag mithalten zu können. Eine Übersicht über die Hundefutterarten gibt es auf http://hundefutter-tests.org

Ein kurzer Überblick über die bekanntesten Hundesportarten soll eine erste Hilfestellung bieten, welcher Sport zu Ihnen und Ihrer Fellnase passen könnte.

1. Agility

Die wohl populärste Form des Hundesports ist Agility. Dabei wird von Hund und Halter, auf einer Streckenlänge von etwa 100 bis 200 Metern, ein Parcours bewältigt. Das richtige Timing und eine schnelle Reaktionszeit sind von unmittelbarer Bedeutung. Hindernisse wie Mauern, Tunnel, Reifen, Slalom, Wippe oder Tisch müssen fehlerfrei und schnell überwunden werden. Geführt wird der Hund einzig durch Stimme und Gestik des Halters. Zusätzliche Hilfsmittel wie Clicker sind nicht erlaubt. Vorraussetzung für Agility ist, dass der Hund perfekt auf seinen Halter hört, denn nur dann ist das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund gegeben und Agility wird zu einem rasanten Spaß für das Gespann.

2. Begleithund

Die Begleithundeprüfung ist so etwas wie die Grundschule für Hunde. In ihr wird gelehrt, wie sich der Hund unter Mitmenschen benehmen soll. Ordentliches Laufen mit und ohne Leine, sich nicht von der Umwelt ablenken lassen, Gehorsam und soziales Verhalten unter Artgenossen sind Teil der Begleithundeprüfung. Als Freizeitbeschäftigung bietet sie eine sehr gute Grundlage für weitere Hundesportarten.

3. Dog Dancing

Dog Dancing ist eine noch recht junge Sportart, die sich jedoch immer größerer Beliebtheit erfreut. Musik und Sport werden miteinander kombiniert, wobei Mensch und Hund beim Dog Dancing gleichermaßen gefordert werden. Zum Einsatz kommen hauptsächlich Tricks und Schritte, wie sie auch bei der klassischen Pferdedressur vorkommen. Dabei gilt: erlaubt ist, was gefällt. So entstehen teils wunderbare Küren.

4. Dog-Frisbee

Im Prinzip handelt es sich hier um eine Freizeizbeschäftigung. Der Ablauf ist simpel – der Mensch wirft den Frisbee und der Hund fängt ihn. Was sich einfach anhört, verlangt Hund und Herrchen aber eine Menge ab. Wichtig ist nicht nur das richtige Werfen des Frisbees, auch das Fangen will gelernt sein. Da der Vierbeiner teils sehr hoch springen muss, sollte auch das korrekte Landen zuvor geübt werden, um Unfälle zu vermeiden.

5. Flyball

Eine etwas ausgefallenere Sportart ist Flyball – ein Wettkampfsport.
Der Hund muss auf einer Bahn selbstständig vier Hürden überspringen, um am Ende den Auslöser einer Ballmaschine zu betätigen. Diese schleudert den Ball hoch in die Luft, wobei der Hund den Ball schnellstmöglichst fangen muss. Mit dem Ball im Fang, rennt der Vierbeiner, lautstark angegefeuert durch seinen Trainingspartner, dem Menschen, zurück über die Hürden zur Start- beziehungsweise Ziellinie. Für Bewegungsfreunde genau das Richtige.

6. Obedience

Eine etwas ausgeprägtere Form der Begleithunde Sportart bietet Obedience. Im Grunde steht hier der reine Gehorsam im Vordergrund. Aufgaben müssen exakt und vor allem schnell erledigt werden. Dafür ist es wichtig, dass Hund und Halter als Einheit fungieren. Obedience ist eine der seltenen Sportarten, die auch von behinderten Hunden sowie Menschen ausgeführt werden können, da es praktisch keinerlei körperliche Belastung mit sich bringt.